Märchenhafte Bücher für Menschen mit Fantasie


Willkommen auf der Autorenseite von Maruschya Markovic

Ich freue mich, dass ihr den Weg hierher gefunden habt! Fühlt euch wohl bei eurem Bummel über meine "Geschichten-Insel".


 

 

 

 

  Ein paar Worte über mich

 

Gedichte und Geschichten hatte ich schon jahrelang geschrieben, aber immer „aus Spaß an der Freude“, wie es so schön heißt. Den Mut zur Veröffentlichung hatte ich nie gefunden, ja eigentlich nicht einmal daran gedacht! Aber eines Tages war es dann soweit. Ich entdeckte neue technische Möglichkeiten und beschloss, es einfach zu probieren!

 

Mein erstes veröffentlichtes Buch, „Pitt Funki und sein Träumer“, habe ich für meinen Mann zum 1-jährigen Bestehen seinen Webradiosenders „radio hapema63263“ geschrieben. Es ist eine Spotlight-Biografie (diesen Begriff habe ich selbst für dieses Projekt geprägt) über meinen Mann, der seiner Behinderung zum Trotz an seinem Lebenstraum festhielt und ihn verwirklichte. Ich habe es auch als Ansporn für den Leser verstanden, den eigenen großen Traum nicht fallen zu lassen, sondern ihn zu nähren und an der Realisierung zu arbeiten. 

 

Inzwischen sind von mir bereits acht Bücher aus unterschiedlichen Genres erschienen. Mein neuster Lyrikband "Salamandrinchen" ist eine Einladung in den Zauberwald, in dem sich sprechende Tiere, Hexen, Feen, Elfen, Kobolde und andere Märchenwesen tummeln. Auch der Wald selbst ist voller Magie und raunt dem Besucher seine Geheimnisse zu. 

 

Ich bin eine echte „Heidschnucke“. 1956 wurde ich in der Lüneburger Heide geboren. Diese Landschaft mit verträumten Heideflächen, menschenleeren schattigen Wäldern, schwarzen Moorseen und malerischen Reetdachhäusern hat mich von Kindesbeinen an geprägt. In ihrer zauberhaften, doch etwas melancholischen Stille, Weite und Vielgestaltigkeit hat die Heide meine Fantasie ständig von Neuem angeregt.

 

Schon als Kind war ich sehr fantasiebegabt und verträumt. Es gab in meiner Heimatstadt Soltau einen kleinen Wald mit hohen dunklen Tannen, durch den ein Weg, na ja, eher ein Tierwechselpfad von vielleicht 200 Metern Länge führte. Den habe ich geliebt, besonders im Winter, wenn alles weiß war und die Tannen ihre schwer mit Schnee beladenen Äste weit zur Erde herab beugten. Ich fand, dass Schnee silbern riecht, und wenn es weiß von den Tannenzweigen herabrieselte, meinte ich, winzige glitzernde Feen zu sehen, die sich in den Schneekristallen tummelten. Das war mein „Weihnachtsweg“, der mir vorkam, als wäre ich im Märchen.

Im Frühjahr und Sommer bin ich mit meinen Eltern durch Auen und Wiesen gelaufen, habe Kaulquappen und Jungfrösche in ihrer nassen Wunderwelt bestaunt, die verschiedenen Wiesen- und Waldblumen bewundert, zwischen denen ich in meiner Imagination Elfen schwirren sah. Und später, in der Jugendzeit, hatte es mir die mystische Landschaft der Lüneburger Heide angetan. Auf unzähligen Nachtwanderungen und auch sonst bin ich ins Fantasieren verfallen, angeregt durch die dunklen Schemen der Wachholder, die Nebel, die alles verzauberndern Sonnenuntergänge, durch die Einsamkeit und das Geheimnisvolle, das über allem lag.


All das hat mich bis ins Erwachsenenalter erfüllt. Durch mein Studium der englischen und französischen Sprach- und Literaturwissenschaften bekam ich unter anderem tiefe Einblicke in die Schönheit der Sprache und in unterschiedlichste Erzählformen, wie auch in die Lyrik. Das war die ideale Ergänzung zu meiner regen Vorstellungskraft. Ich liebte die Literatur und den Tanz mit der Sprache! Bereits damals wuchs mein Wunsch, all dies mit meiner Kreativität zu verbinden und selbst zu schreiben.

 

Hinzu kam meine große Liebe zur Natur und mein nie endendes Staunen über all die kleinen und großen Wunder der Schöpfung. Denn wenn man aufmerksam hinschaut und hinhört, kann man in allem, was uns umgibt, in Bewegungen, Klängen, Formen, Farben, dem Spiel von Licht und Schatten, so viel mehr entdecken und erfahren, als uns offensichtlich erscheint!

 

Meine Erzählungen und meine Gedichte sind für große und kleine Kinder gedacht, also für alle Menschen, die ihre Fantasie noch nicht verloren haben, die ihre Gedanken, Träume und Vorstellungen noch fliegen lassen können und die noch Lust haben, in die Welt "hinter den Dingen" einzutauchen.

 

Meiner Liebe zum Schreiben kann ich mich nur in meiner Freizeit widmen. Nachdem ich einige Jahre lang als Gymnasiallehrerein in Schleswig Holstein Englisch und Französisch unterrichtet hatte, wurde ich vom Leben nach Hessen verschlagen, wo ich nun schon seit mehr als 20 Jahren bei einer großen deutschen Fluggesellschaft tätig bin.

 

Heute lebe ich mit meinem Mann und unseren beiden Katzen Bijou und Dobi in dem kleinen Städtchen Neu-Isenburg in der Nähe von Frankfurt am Main. In Neu-Isenburgs wunderschönen Wäldern fand meine Fabulierbegeisterung wieder neue Inspiration. Viele Stunden lang bin ich in den vergangenen Jahren, oft mit Kamera bestückt, hier herumgewandert. Der Jacobiweiher, der Kesselbruchweiher, der Gehespitzweiher mit den Bächen, Bäumen, Lichtungen und Büschen drum herum und der vielfältigen Tierwelt eröffnen mir zu jeder Jahreszeit ihre Schönheiten und lassen mich Geheimnisvolles finden, an denen wohl die meisten Spaziergänger einfach vorüber gehen. Jedes Mal komme ich mit Ideen für Märchen und Geschichten heim, oft festgehalten im Bild, so dass ich mir das Gesehene auch später noch vor Augen führen könnte.

 

Die Geschichten dazu entstehen im Kopf, gleich unterwegs oder später. Manchmal reicht schon ein faszinierender Anblick, eine ungewöhnliche Begegnung, oder auch ein Satz, ein Geräusch, und schon fängt die Fantasie an zu arbeiten! Ich wünschte mir nur, dass ich die Zeit hätte, all das aufzuschreiben, was so entsteht.

 

Aber wie heißt es doch so schön? „Kommt Zeit, kommt Feder.“ – Jedenfalls für einen „Schreiberling“!...

 



... und weil ich finde, dass Geschichten und Gedichte beflügeln, anregen, und bisher unbekannte Horizonte eröffnen können,  schreibe ich ...                                                                                           

                                                                                                                   Maruschya Markovic  


Das innere Land

 

Geschichten, Gedichte und Lieder,

Märchen und Mythen geben uns wieder

Was wir vielleicht im Alltag verloren,

weil wir meist leben als vernünftige Toren.

 

Oft ist für uns nur das Greifbare wichtig,

wir halten das Logische einzig für richtig

und vergessen der Seele inneres Land –

doch ist auch dies wichtig, nicht nur der Verstand!

 

Die Seele braucht für ihre Flüge  Raum,

braucht Fantasie, Freiheit und  auch den Traum.

Sie sieht hinter die Dinge, hört Unhörbares,

für sie ist all dies etwas ebenso Wahres.

 

Lassen wir uns von Geschichten verführen,

zu Fantasiereisen und Träumerei inspirieren,

dann leben wir leichter als „ganzes Wesen“ –

darum nehmt euch Zeit, genießet das Lesen!

 

 

    © 2010 Maruschya Markovic

 




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